Fernradwege

Eine ganze Reihe von bekannten und weniger bekannten Fernradwegen durchziehen die Radregion an Kocher, Jagst und Neckar. Ob auf einer mehrtägigen Radreise oder etappenweise auf Tagestouren – hier „erschließt sich“ der Radsüden Baden-Württemberg besonders abwechslungsreich. Auf folgenden Touren kommen Sie am Welterbegebiet vorbei oder fahren mitten durch das UNESCO-Gebiet.

Albtäler

Die schönsten Täler der Schwäbischen Alb sind Thema des 4 Sterne Qualitäts-Radwegs „Albtäler“. Die 185 km lange Strecke durchquert das Lone-, Donau-, Brenz- und Eselsburger Tal sowie das Roggen-, Eyb-, Fils und Hasental und immer wieder die Hochflächen der Schwäbischen Alb. Für die gesamte Rundtour sind drei bis fünf Etappen empfehlenswert.

Die Etappe 2 mit 31 km führt durchs ebene Donauried, einer riesigen Feuchtfläche mit vielen Natur geschützten Bereichen. Von hier aus werden von der Landeswasserversorgung Millionen Menschen im Land Baden-Württemberg mit Trinkwasser versorgt. Die Ausstellung “Erlebniswelt Grundwasser“ im Pumpwerk ist sehenswert. Bald schon geht es wieder hinauf auf die Albkante nach Rammingen. Im kleinen Ortsteil Lindenau findet der Radler vor der Kulisse eines Klosters aus dem 13. Jahrhundert nicht nur eine zünftige Einkehrmöglichkeit mit Biergarten, sondern auch die Geopark Infostelle „Höhle des Löwenmenschen“. Ins Tal der Höhlen kehren wir nun auch wieder zurück und passieren die wohl bekanntesten Höhlen des Lonetals. Die Mammutjäger der Eiszeit haben in ihrem Schutz einige der ältesten Kunstwerke der Menschheitsgeschichte aus Mammutelfenbein geschnitzt. Der Löwenmensch aus dem Hohlenstein-Stadel und Vogelherdpferdchen und Mammut aus der Vogelherdhöhle zählen zu den berühmtesten Vertretern. Diese Stars präsentieren sich im Archäopark an der Vogelherdhöhle.
Von der Vogelherdhöhle aus radeln wir den letzten Abschnitt des Lonetals hindurch und gelangen ins weitere Tal der Hürbe. Eine ausgiebige Rast ist am Areal der HöhlenErlebnisWelt angesagt, denn Erlebnisspielplatz, Höhle und Erlebnismuseum lassen keine Wünsche offen. Das Ziel dieser Etappe ist der Bahnhof in Giengen.

Donautäler

Der Weg erschließt auf rund 300 Kilometern 14 Nebentäler der Donau. Dahinter steht die emotionale Geschichte um die mächtige Donau, die majestätische Herrscherin unter den Flüssen. Sie ist das Leitmotiv für die sieben unterschiedlichen Episoden, durch die der Premiumradweg führt. Die Episode 5 Heideterrasse führt quer durch das malerische Lonetal.

Die Heideterrassen zwischen Alb und Donau: Man startet im idyllischen Lonetal, in dem man immer wieder an beeindruckenden Felsformationen und an zahlreichen Höhlen vorbeikommt. Die bekannteste ist die Vogelherd-Höhle, die Teil des Archäopark Vogelherd ist – hier bietet sich eine interessante und unterhaltsame Pause an. Man folgt weiter dem kurvigen Verlauf der Lone mit sehr wenigen Steigungen, perfekte Bedingungen um die Radtour so richtig zu genießen. Beim Anblick der Ruine Kaltenburg verlässt man das Lonetal folgt stattdessen der Brenz, einem weiteren Nebenfluss der Donau. Sie führt nach Giengen, der Heimat von Margarethe Steiff, der Gründerin des weltbekannten Kuscheltier-Imperiums. Eine Pause im Steiff-Museum entführt in die spannende Welt vom Teddybär und seinen kuschligen Freunden. Hinter Giengen bei Wittislingen, befindet sich das Ende dieses Abschnitts. Unterwegs erwarten einen tolle Weitblicke auf die schöne Landschaft von Bayerisch-Schwaben und entspannte Momente, wie zum Beispiel in der Kneippanlage Staufen, in der man den Beinen eine Pause gönnen kann.

Berg-Bier-Tour

Die Berg-Bier-Tour ist eine 112 Kilometer lange (2-Tages) Rundtour.

Sie genießen idyllische Landschaften und begleiten die Braukunst der Berg Brauerei. Neun aufgearbeitete Thementafeln erklären Ihnen den Weg zum Bier, einem der Kulturgüter Deutschlands. Besuchen Sie die Berg Brauerei und buchen sich einen Brauereirundgang mit anschließendem Essen in der Brauerei-Wirtschaft. Neben dem Bier erleben Sie einzigartige Flusslandschaften, Höhlen und Welterbegebiete.

 

Sie führt über das Große Lautertal und weiter entlang des Ur-Donautals vorbei an dem UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ im Achtal. Von dort geht es weiter nach Blaubeuren zum Urgeschichtlichen Museum (urmu) und zum Blautopf. Durch das Tiefenthal und vorbei an der Sontheimer Höhle kommt man hinauf auf die Albhochfläche, durchquert den ehemaligen Truppenübungsplatz und gelangt durch das UNESCO-Biosphärengebiet und das Biosphärenzentrum in Auingen zurück nach Münsingen.

 

Wir empfehlen die Tour in zwei Etappen zu fahren.

Einstiege sind überall an der Strecke möglich und oft auch sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. 

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