Hohlenstein

Das Felsmassiv Hohlenstein besteht aus zwei größeren Höhlen: der Stadel-Höhle und der Bärenhöhle. Die Höhlen sind durch ein etwa 10 m breites Felsdach, die Kleine Scheuer, voneinander getrennt. Die Bärenhöhle war, wie der Name schon vermuten lässt, ein bevorzugtes Winterquartier des eiszeitlichen Höhlenbären. Tausende fossile Bärenknochen wurden in der Höhle entdeckt. Archäologisch noch bedeutender ist jedoch die Stadel-Höhle. Sie erstreckt sich ca. 70 m geradlinig in den Fels. Im hinteren Teil, der „Kammer“, wurden nicht nur Werkzeuge des Neandertalers, sondern auch ein weltbekanntes Kunstwerk entdeckt: der „Löwenmensch“. Das faszinierende Mischwesen aus Mensch und Höhlenlöwe wurde vor rund 40.000 Jahren aus einem Mammutstoßzahn geschnitzt und ist mit 31,1 cm die größte der eiszeitlichen Figuren aus dem Welterbe. Bestaunen kann man den Löwenmenschen im Museum Ulm.

Wissenswertes

Fundort des Löwenmenschen
Die Bärenhöhle bekam ihren Namen aufgrund der zahlreichen Knochenfunde von Höhlenbären

Öffnungszeiten

Die Höhlen sind frei zugänglich. Aus Höhlenschutzgründen sind die Innenräume teilweise vergittert.

Parken

Parkplatz in Rammingen-Lindenau
Fußweg zum Hohlenstein
ca. 15 Minuten

Funde

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